22. August 2022 Reform der AHV (AHV21)

Aller guten Dinge sind vier?

Öffentliche Veranstaltung

22. August 2022 Reform der AHV (AHV21)

2004, 2010 und 2017: Bereits dreimal hat die Bevölkerung Revisionen der AHV abgelehnt, die das Frauenrentenalter von 64 auf 65 Jahre erhöhen wollten. Die letzte Revision gelang 1997. Damals wurde das Rentenalter der Frauen von 62 auf 64 Jahre erhöht.

Am 25. September 2022 stimmen wir über den neuen Vorschlag von Bundesrat und Parlament ab. Gelingt es beim vierten Anlauf? Lassen Sie sich aus erster Hand von Bundesrat Alain Berset informieren und folgen sie der kontroversen Podiumsdiskussion mit namhaften Politikerinnen und Politikern. Das Luzerner Forum veranstaltet gemeinsam mit der AWG und weiteren Partnern. Kommen Sie vorbei, diskutieren Sie mit und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

Die wichtigsten Elemente der Reform:

  • Das Referenzalter, in dem die Leistungen der Altersvorsorge ohne Zuschläge oder Abzüge ausbezahlt werden, wird für Männer und Frauen neu bei 65 Jahren festgesetzt. Das Referenzalter der Frauen wird schrittweise um jeweils drei Monate pro Jahr von 64 auf 65 Jahre erhöht.
  • Frauen, die kurz vor der Pensionierung stehen (Übergangsgeneration von neun Jahrgängen), haben aufgrund der Erhöhung des Referenzalters Anspruch auf Ausgleichsmassnahmen: Frauen, die ihre Altersrente vorziehen, können dies zu günstigeren Bedingungen tun; diejenigen, die ihre Rente nicht vorziehen, erhalten einen Zuschlag zur AHV-Rente.
  • Die Altersrente kann zwischen 63 und 70 Jahren flexibel und schrittweise bezogen werden.
  • Der AHV fliesst eine Zusatzfinanzierung über eine Erhöhung der MWST um 0,4 Prozentpunkte zu.

Weitere Informationen finden Sie auf der Info-Seite des Bundesamtes für Sozialversicherungen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Programm

- Veranstaltungsflyer

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Datum und Zeit

Montag, 22. August 2022
18:30 Uhr Türöffnung
19:00 Beginn der Veranstaltung

Ablauf

Begrüssung

Josef Wyss, Präsident AWG Kanton Luzern/Kantonsrat

Informationen

Referat von Bundesrat Alain Berset, Beantwortung von Publikumsfragen

Diskussion

Pro:
Erich Ettlin, Ständerat, Mitte, Obwalden
Melanie Mettler, Nationalrätin, GLP, Bern

Contra:
Pierre-Yves Maillard, Nationalrat, SP, Waadt, Präsident SGB Vertretung Grüne Partei Schweiz, angefragt, Zusage pendent

Schlusswort

Stephan Grau Präsident IFU Info-Forum Freies Unternehmertum

Apéro

und Gespräche

Veranstaltungspartner

Medienpartner