Das Programm
Prof. Dorothee Guggisberg, Direktorin Hochschule Luzern - Soziale Arbeit & Hannes Blatter, Geschäftsführer Luzerner Forum für Sozialversicherungen und Soziale Sicherheit
| 09.15 Uhr | Prof. Dorothee Guggisberg Direktorin Hochschule Luzern - Soziale Arbeit |
Begrüssung |
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09.25 Uhr |
Prof. Dr. Carlo Knöpfel Professor für Sozialpolitik und Soziale Arbeit an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW |
Von stationär zu ambulant: Eine Zeitreise in die Zukunft |
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09.50 Uhr |
Marianne Pfister Dr. Christina Zweifel |
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10.20 Uhr |
Pause |
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10.50 Uhr |
Michael Jordi Selbständiger Berater, ehemaliger Generalsekretär der GDK Susanne Gedamke |
Stationär und ambulant in der medizinischen Versorgung
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| 11.20 Uhr | Austausch und moderierte Diskussion |
Moderation Hannes Blatter |
| 12.00 Uhr |
Prof. Jonas Willisegger Dozent und Leiter Kompetenzzentrum Public & Nonprofit Management, Hochschule Luzern – Wirtschaft |
Schlusswort |
| 12.15 Uhr | Apéro Riche |
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| 13.15 Uhr | Ende der Veranstaltung |
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Luzerner Kongress Gesellschaftspolitik 2024
Ambulant vor stationär ist heute ein unbestrittenes Paradigma im Schweizerischen Gesundheits- und Sozialwesen. Zum einen sollen Eingriffe, die nicht zwingend einen Spitalaufenthalt mit Übernachtung erfordern, effizienter und kostengünstiger erfolgen. Und zum anderen sollen pflegebedürftige Menschen mit dem notwendigen Betreuungssetting so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Das Konzept zielt ab auf die Reduktion von teuren Infrastrukturkosten und die Förderung des Gesundheitszustands und der Selbstständigkeit durch höheres Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden.
Damit das gelingt, ist ein gut abgestimmtes und professionelles Betreuungs- und Pflegenetz nötig. Darüber hinaus stellen auch Angehörige regelmässige Care-Aufgaben sicher und nehmen einen zentralen Teil des notwendigen Betreuungsmanagements wahr. Dies geschieht – ausser in spezifischen Betreuungssettings – in den meisten Fällen unbezahlt, wird überwiegend von Frauen erbracht und bringt die freiwilligen Hilfssysteme immer wieder an ihre Grenzen. Gleichzeitig nehmen die Ein-Personen-Haushalte und pflegebedürftige Menschen ohne Angehörige oder mit Angehörigen in örtlicher Distanz zu, sodass nicht auf private Care-Dienste abgestützt werden kann.
Das Konzept «ambulant vor stationär» wird voraussichtlich auch künftig wegweisend bleiben. Gerade deshalb soll der Ausblick in die Zukunft gerichtet werden. Werden in bestimmten Bereichen bereits Kipp-Punkte überschritten und wird zu viel ambulant behandelt oder sind wir noch weit davon entfernt? Werden die Bedürfnisse der Patient:innen genügend miteinbezogen? Unter welchen Umständen wären letztere gegebenenfalls stationär besser versorgt? Ist ambulant eine Wahl oder bereits eine Pflicht? Und wie gestaltet sich das Paradigma unter dem Aspekt des Fachkräftemangels und des demographischen Wandels?
Über 120 Fachleute, Expertinnen und Experten haben sich am 27. November 2024 mit diesen Fragen auseinandergesetzt und sich von Referent*innen inspirieren lassen.
Der Luzerner Kongress Gesellschaftspolitik
Der Luzerner Kongress Gesellschaftspolitik befasst sich mit aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen, die eine hohe gesellschaftspolitische Relevanz für die Schweiz haben. Trägerorganisationen des Kongresses sind die Hochschule Luzern, das Luzerner Forum für Sozialversicherungen und Soziale Sicherheit und die Universität Luzern. Der Luzerner Kongress Gesellschaftspolitik findet 2024 zum zwölften Mal statt.
Photos der Veranstaltung
Hier finden Sie Eindrücke dieser Veranstaltung.
Medien
Datum und Zeit
Mittwoch, 27. November 2024
9.00 bis 13.15 Uhr
Programm
Das detaillierte Kongressprogramm mit allen Informationen finden Sie hier.
Die Referierenden
Veranstaltungsort
Hochschule Luzern - Soziale Arbeit
Auditorium
Inseliquai 12B
6002 Luzern