Gibt es ein Rezept gegen den Mangel von Medikamenten, Dr. Enea Martinelli?

Ob Ibuprofen oder ein Mittel zur Krebsbekämpfung: Die Medikamentenmangellage ist ein Dauerzustand. Die Hände in den Schoss legen und nichts dagegen tun, das ist keine Option. Eine Initiative verlangt eine bessere Planung im Medikamentenschrank der Nation. Wir fragen: Wo liegen die Gründe für den Medikamentenmangel und wie lösen wir das Problem langfristig am besten?

Abonniere den Podcast:

In der Schweiz fehlt es an immer mehr Medikamenten – doch warum? In dieser Episode sprechen wir mit Dr. Enea Martinelli, dem «Mister Medikamentenmangel», der eine eigene Liste mit fehlenden Medikamenten führt. Während das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung etwa 70 nicht lieferbare Substanzen meldet, sind es bei Martinelli über 500. Wir klären, warum sich diese Zahlen so unterscheiden und wie sich der Mangel auf Spitäler, Arztpraxen und Apotheken auswirkt. Der Medikamentenmangel bedeutet nämlich nicht nur Engpässe, sondern auch enormen Mehraufwand für das Gesundheitswesen. Wo liegen die Ursachen? Neben globalen Lieferproblemen spielen auch politische und wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. Andere Länder steuern stärker, während die Schweiz bisher vor allem reagiert statt agiert. Doch es gibt Lösungsansätze: Eine neue Heilmittelplattform, politische Initiativen und Forderungen nach einer stärkeren inländischen Produktion. Wie realistisch ist das – und was plant der Bund? 

Hannes Blatter und Mirjam Breu diskutieren, ordnen ein und klären Details mit dem Experten für die Medikamentenmangellage Dr. Enea Martinelli.

Aufgezeichnet am 18. März 2025
Veröffentlicht am 15. April 2025

Bei uns in der Spitalregion Interlaken mit 1400 Betten arbeiten ein Apotheker und eine Pharma-Assistentin, die sich praktisch nur mit diesem Thema beschäftigen.
Dr. Enea Martinelli, Spitalapotheker und Mitglied des Komitees der Initiative «Ja zur medizinischen Versorgungssicherheit»

Logo

Das könnte Sie auch interessieren:

CONCORDIA CSS Versicherung CURAVIVA Luzern Hochschule Luzern – Soziale Arbeit Hochschule Luzern – Wirtschaft INTERFACE Kanton Luzern Luzerner Kantonsspital Luzerner Pensionskasse PKG Pensionskasse RVK – Dienstleistungen und Versicherungen für den Gesundheitsmarkt Schweizer Paraplegiker Stiftung (SPS) Stadt Luzern Suva Universität Luzern, Rechtswissenschaftliche Fakultät WAS Wirtschaft Arbeit Soziales XUND Bildung Gesundheit Zentralschweiz Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht (ZBSA)CONCORDIA CSS Versicherung CURAVIVA Luzern Hochschule Luzern – Soziale Arbeit Hochschule Luzern – Wirtschaft INTERFACE Kanton Luzern Luzerner Kantonsspital Luzerner Pensionskasse PKG Pensionskasse RVK – Dienstleistungen und Versicherungen für den Gesundheitsmarkt Schweizer Paraplegiker Stiftung (SPS) Stadt Luzern Suva Universität Luzern, Rechtswissenschaftliche Fakultät WAS Wirtschaft Arbeit Soziales XUND Bildung Gesundheit Zentralschweiz Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht (ZBSA)CONCORDIA CSS Versicherung CURAVIVA Luzern Hochschule Luzern – Soziale Arbeit Hochschule Luzern – Wirtschaft INTERFACE Kanton Luzern Luzerner Kantonsspital Luzerner Pensionskasse PKG Pensionskasse RVK – Dienstleistungen und Versicherungen für den Gesundheitsmarkt Schweizer Paraplegiker Stiftung (SPS) Stadt Luzern Suva Universität Luzern, Rechtswissenschaftliche Fakultät WAS Wirtschaft Arbeit Soziales XUND Bildung Gesundheit Zentralschweiz Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht (ZBSA)