7. November 2017 Netzwerk-Apéro Hochschule Luzern - Soziale Arbeit & INTERFACE

Interprofessionelle Zusammenarbeit in der Luzerner Gesundheitsversorgung

Analyse von Schnittstellen zwischen Gesundheits- und Sozialbereich

7. November 2017 Netzwerk-Apéro Hochschule Luzern - Soziale Arbeit & INTERFACE

Die Gesundheitsversorgung in der Schweiz steht vor grossen Herausforderungen. So führen z.B. die demographische Alterung und die Zunahme chronisch Kranker zu einem wachsenden Bedarf an Leistungen in komplexen Behandlungs- und Betreuungssituationen. Diese sind mit steigenden Kosten und vermehrtem Bedarf an Fachpersonal verbunden. Eine gute interprofessionelle Zusammenarbeit hat vor diesem Hintergrund an Bedeutung gewonnen. Interprofessionalität heisst, dass Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen und Professionen koordiniert und eng aufeinander abgestimmt zusammenarbeiten. Dadurch soll die Qualität der Leistungserbringung gesteigert und Doppelspurigkeiten sowie Informationsverluste vermieden werden. Die Umsetzung der Interprofessionalität ist in der Praxis jedoch mit einigen Herausforderungen verbunden, die die Nutzung des Potenzials behindern können. Dies gilt insbesondere für die Zusammenarbeit von Fachpersonen aus verschiedenen professionellen Bereichen wie dem Gesundheitswesen und dem Sozialbereich.   

 

Die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit und INTERFACE haben daher im Auftrag des Luzerner Forums eine Studie durchgeführt, welche auf die Zusammenarbeit an Schnittstellen zwischen dem Gesundheits- und dem Sozialbereich in der Luzerner Gesundheitsversorgung fokussiert. Ziel ist es, einen praxisorientierten Diskussionsbeitrag zu leisten. Um gelebte Beispiele von Interprofessionalität im Kanton zu erfassen, wurden die Erfahrungen und Bedürfnisse von Fachpersonen verschiedener Berufsgruppen in drei Themenfeldern erhoben:

  • Sozialpsychiatrie im Kanton Luzern,
  • Palliative Care in der Stadt Luzern und
  • Schnittstellenmanagement bei Kindern mit Migrationshintergrund.

 
Am Netzwerkapéro am 7. November 2017 werden die Erkenntnisse aus dieser Studie den Kadern der Träger- und Partnerorganisationen vorgestellt. Die Themen werden in drei Panels parallel vorgestellt, um eine vertiefte Diskussion zu ermöglichen. Es sind zudem Fachpersonen aus der Praxis eingeladen, welche weitere Einblicke in ihren jeweiligen Bereichen geben können.
 

 

Anmeldeformular

Am Anlass wird fotografiert bzw. gefilmt. Mit der Anmeldung geben Sie Ihre Zustimmung zur Veröffentlichung des Bildmaterials, auf dem Sie evtl. erkennbar sein werden.



Datum und Zeit

7. November 2017
17:30 bis ca. 19:30 Uhr
 

Programm

17:30     

Begrüssung, Dorothee Guggisberg, Direktorin der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit

17:35

Einführung in die Studie, Manuela Oetterli, Bereichsleiterin Gesundheit bei Interface Politikstudien Forschung Beratung.

17:45

Präsentation der Ergebnisse in drei parallelen Panels:

  • Sozialpsychiatrie im Kanton LuzernDonat Knecht, Dozent und Projektleiter an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit
     
  • Palliativ Care in der Stadt LuzernManuela Oetterli
  • Schnittstellen-management bei Kindern mit MigrationshintergrundBirgit Laubereau, Projektleiterin bei Interface Politikstudien Forschung Beratung

In den Panels sind jeweils Fachpersonen aus der Praxis anwesend.

18:15

Synthese, übergeordnete Erkenntnisse und Empfehlungen, Birgit Laubereau und Donat Knecht.

18:25

Diskussion & Fragen,

18:35

Abschluss durch Hannes Blatter, Geschäftsführer Luzerner Forum

18:40

Apéro riche

19:30

Ende der Veranstaltung

 

Veranstaltungsort

Hochschule Luzern - Soziale Arbeit
Inseliquai 12b
6002 Luzern
 
Lageplan