Herr Medici erläuterte die konzeptionellen Grundlagen der Arbeiten am IBF, die sich auf die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit «ICF» der WHO stützen. Wie in der Präsentation detailliert aufgeführt spielen bei der Bewältigung der Anpassungsanforderungen für Menschen mit einem gesundheitlichen Handicap sowohl die personellen Ressourcen und Barrieren wie auch die Umweltbedingten Ressourcen und Barriere eine massgebliche Rolle. Eindrücklich schilderte anschliessend Herr Martin Senn, Fachlehrer am Institut und Tetraplegiker infolge eines Kletterunfalls, seine persönliche Geschichte im Umgang mit der Bewältigung dieser Anpassungsanforderung.
Abschliessend hielt Herr Medici fest, dass gemäss ihren Erfahrungen die folgenden Faktoren sich positiv auf die Wirksamkeit der Eingliederung auswirken: a) Reintegrations-Beziehung; b) Stärkung «Resilienz», Autonomie und Selbstwirksamkeit, c) Einbinden der Kontextressourcen (Medizinische Disziplinen, Versicherungen, Arbeitgeber, Angehörige); d) Zeit; e) Handlungskompetenz der Reintegrationsfachleute und schliesslich f) „Leadership": Klare Führung der Reintegration.
Der Anlass war mit ca. 50 Personen gut besucht und der rege Austausch beim nachfolgenden Apéro boten eine ausgezeichnete Gelegenheit für fachlichen und persönlichen Austausch.