Am 24. Oktober 2027 entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung über die Zusammensetzung der eidgenössischen Räte für die Jahre 2027 bis 2031. Das Luzerner Forum nimmt das Wahljahr zum Anlass und fragt: Welche Ziele verfolgen die Bundesratsparteien in der sozialen Sicherheit? Wo sehen sie Handlungsbedarf und welche Lösungen schlagen sie vor?
Genau acht Monate vor dem Wahltag, am 24. Februar 2027, diskutieren die Nationalrätinnen Mattea Meyer (SP), Regine Sauter (FDP), Vroni Thalmann-Bieri (SVP) und Nationalrat Thomas Rechsteiner (Mitte) drei zentrale Themenfelder:
· AHV 2030:
Die demografische Entwicklung stellt die AHV weiterhin vor Herausforderungen. Immer mehr Menschen beziehen länger eine Rente, gleichzeitig verändert sich das Verhältnis zwischen Erwerbstätigen sowie Rentnerinnen und Rentnern. Wie lässt sich die AHV langfristig finanzieren? Wo braucht es Reformen – und wie können die Interessen der verschiedenen Generationen berücksichtigt werden?
· IV, Inklusion und Arbeitsmarkt:
Menschen mit Beeinträchtigungen sollen möglichst selbstbestimmt am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilhaben können. Der Zugang zum Arbeitsmarkt spielt dabei eine zentrale Rolle. Gleichzeitig rücken psychisch bedingte Arbeitsausfälle gerade bei jungen Erwerbstätigen zunehmend in den Fokus. Wie können Menschen im Arbeitsmarkt gehalten oder wieder integriert werden? Welche Verantwortung tragen Arbeitgeber und Sozialversicherungen – und wo ist die Politik gefordert?
· Gesundheitswesen:
Steigende Gesundheitskosten, Fachkräftemangel und der Anspruch auf eine qualitativ hochstehende und gut zugängliche medizinische Versorgung stellen das Gesundheitswesen vor schwierige Zielkonflikte. Wie kann eine qualitativ gute und zugängliche Versorgung langfristig gesichert werden? Wo liegen die wirksamsten Hebel, um die Kostenentwicklung zu bremsen?
Vier Parteien, drei Themen und unterschiedliche politische Perspektiven: Wo liegen die Gemeinsamkeiten, wo gehen die Vorstellungen auseinander? Und welche Lösungen braucht die Schweiz?
Freuen Sie sich auf eine engagierte politische Diskussion mit unterschiedlichen Standpunkten und die Gelegenheit, eigene Fragen einzubringen. Beim anschliessenden Apéro riche bietet sich die Möglichkeit, die Diskussion im persönlichen Austausch mit den Podiumsgästen und weiteren Teilnehmenden weiterzuführen.